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Songjiang: Die Wurzeln der Stadt Shanghai


18 April 2017 | By Chang Ruiqi | SISU

Wenn man Shanghai mit einem voll belaubten Baum vergliche, wäre Songjiang die Wurzel dieses Baums. In der Ming-Dynastie war Shanghai sogar nur eine Kreisstadt des Verwaltungsbezirks Songjiang. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die Hafenstadt Shanghai rasant. Heutzutage ist Songjiang ein Bezirk des Großstadtraums Shanghai.

Diese Informationen über Songjiang und Shanghai erfährt man auf der Ausstellung, die vor kurzem im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek der SISU stattfand.

Songjiang hat eine lange Geschichte von über gut 7000 Jahren. Seit seiner Entstehung an der alten Küste haben sich einige Kulturen herausgebildet. Die Majiabang-Kultur (马家浜文化) gilt als Vorfahr der Shanghaier Kultur. Im Laufe der Zeit sind noch weitere Kulturen wie die Songze-Kultur (崧泽文化), die Liangzhu-Kultur (良渚文化) und die Guangfulin-Kultur (广富林文化) entstanden.

Die Guangfulin-Kultur war eigentlich eine Fusion von verschiedenen Kulturen. Vor 4000 Jahren flohen viele Leute wegen Überschwemmungen von ihrem Wohnort am Huanghe-Fluss nach Songjiang und brachten ihre zivilisatorischen Errungenschaften mit. Mit ihrer Niederlassung um die heutige Guangfulin-Straße erlebte die damalige Kultur eine Erneuerung. Gegenwärtig kann man die Reste der Guangfulin-Kultur, die in der Nähe der SISU liegen, noch nicht besichtigen, da die Restaurierungsarbeiten noch nicht fertig sind. Aber selbst wenn man von außen einen Blick hinein wirft, ist man fasziniert vom malerischen Anblick, insbesondere beim Sonnenuntergang. Es muss unbeschreiblich schön sein, wenn diese Parkanlage renoviert ist und dem Publikum zugänglich gemacht wird.

Darüber hinaus kann man in Songjiang noch den Fangta-Garten (方塔公园), den Zuibaichi-Garten (醉白池公园) und vieles andere besichtigen. Im Fangta-Garten ist es beispielsweise sehr ruhig. Die Architektur steht in einem harmonischen Verhältnis zur Natur. In der Mitte des Gartens liegt ein kleiner See, an dem eine Pagode steht. Auf der Wiese am See kann man mit seinen Familienmitgliedern oder Freunden ein Picknick machen und im Schatten der Bäume machen einige ältere Leute Taiji.

Songjiang war und ist die Wiege der Intellektuellen. Lu Ji (陆机) und Lu Yun (陆云), berühmte Literaten und Kalligrafen der Xijin-Dynastie wurden hier geboren. Chen Yongkang (陈永康), der Experte für Wasserreis, hat hier seine Kindheit und Jugend verbracht. Mit der Gründung der „Universitätsstadt“ in Songjiang werden hier jährlich tausende von jungen Akademikern ausgebildet.

Die Ausstellung in der Bibliothek ist schon zu Ende. Wenn man noch mehr über Songjiang erfahren möchte, ist ein Ausflug bei diesem frühlingshaften Wetter sehr zu empfehlen.

(Verfasser: Germanistikstudent des 2. Jahrgangs; Korrektur: C.H.Y. & A.P.)

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