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Auf Spuren des ersten Parteitags der KPCh


30 November 2017 | By Li Shuyue / Shu Jiawei | SISU

Vom 18. bis zum 24. Oktober fand der 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in Beijing statt. Damit wir uns die ursprünglichen Zielvorstellungen vergegenwärtigen konnten, besuchten wir am 19. November den Sitz des ersten Parteitags der KPCh in Shanghai und am Nanhu-See in Jiaxing, das etwa 100 Kilometer südlich von Shanghai entfernt liegt.

Im Juli 1921 wurde der erste Parteitag der KPCh zu Anfang in einem alten 2-stöckigen Shikumen-Gebäude aus roten und grauen Backsteinen in Shanghai abgehalten. Dies bedeutete die offizielle Gründung der KPCh. Heute ist in dem Haus ein Museum eingerichtet. Als wir in die Halle des Museums eintraten, sahen wir ein großes Relief an der Wand. Es schildert das Leben von dreizehn Parteimitgliedern und zwei internationalen Vertretern, die damals an dem ersten Parteitag teilnahmen. 

Das Museum besteht aus fünf Teilen, in denen viele Fotos, Denkmäler und Statuen zu bewundern sind. Dadurch wiederholten wir einmal den historischen Hintergrund und die Bedeutung des Parteitags. Was für eine Rolle haben die jungen Leute in der damaligen Zeit gespielt? Fotos zeigten uns, dass einige Begründer der Gesellschaft des jungen Chinas (少年中国学会) aktiv mitgewirkt haben. Die Aufbruchstimmung der jungen Leute stellt eine treibende Kraft für die Entwicklung der Gesellschaft dar – sowohl gestern als auch heute.

Wegen der Verfolgung durch die Polizei in der ehemaligen französischen Konzession zogen die Delegierten ein paar Tage später in ein Boot auf dem Nanhu-See in Jiaxing in der ostchinesischen Provinz Zhejiang. Das war unser zweiter Zielort.

In Jiaxing besuchten wir zuerst das revolutionäre Museum des Nanhu-Sees. In der Mitte der Halle steht die Statue des Roten Boots, in dem die KPCh ins Leben gerufen wurde. Durch zahlreiche Bücher und Dokumente konnten wir den Spuren der revolutionären Kämpfer für Freiheit und soziale Fortschritte folgen. Neben den verschiedenen Übersetzungen wird dort auch die originale deutsche Version vom Manifest der Kommunistischen Partei ausgestellt.

Im zweiten Stock steht eine ganze Wand Besuchern zur Verfügung, die dort einen Zettel mit ihren Wünschen und Hoffnungen ankleben dürfen. Es hängen schon zahlreiche beste Wünsche für China oder Anforderungen an die Schreibenden selbst. Wir nahmen Stifte heraus und schrieben auch unsere Wunschvorstellungen auf.

Danach machten wir auf dem Nanhu-See eine Bootsfahrt. Es war 4 Uhr am Nachmittag. Die Sonne funkelte auf dem Wasser. Die hohen Gebäude umgaben den See und spiegelten sich darin wider. Unter der Führung der KPCh wurde China nicht nur befreit, sondern es hat sich gut und schnell entwickelt. „Es erinnert mich an den Nachmittag vor etwa hundert Jahren. Ich werde mich bemühen, mehr Beiträge zu der Entwicklung unseres Vaterlands zu leisten“, so Liu Chen, eine Studierende aus der Germanistischen Fakultät der SISU.

(Verfasserinnen: Germanistikstudentinnen des 3. Jahrgangs; Korrektur: C. H. Y. & G. O.)

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